Durchlassspannung (Vf)

15. Juli 2019

Bei der Auswahl eines Netzteils, beispielsweise für unsere Pointer-Serie, ist es wichtig, nicht nur die maximale Leistung des Treibers zu berücksichtigen, sondern auch die Durchlassspannung (Vf).

Schritt 1
Feststellen, ob die Spots in Reihe (mA) oder parallel (24 V) angesteuert werden sollen. Da die Pointer-Serie nur an Strom (500 mA / 700 mA) angeschlossen werden darf, ergibt sich automatisch der Schaltplan auf Seite 185 unseresKatalogs.

Schritt 2
Ermittlung der Leistung (Watt) und der Durchlassspannung (Vf) des Produktmodells. Beim Pointer 40 sind diese Werte unserer Tabelle auf Seite 57 unseresKatalogs zu entnehmen. Für die Pointer-Serie ergeben sich folgende Daten:

Pointer 40 fix = 5,7 W bei 500 mA (Vf 11,4)
Pointer 68 fix = 8,0 W bei 700 mA (Vf 11,5)

Schritt 3
Ermittlung der maximalen Leistung und der maximalen Durchlassspannung. In diesem Fall gehen wir von einem neuen Casambi-Netzteil aus. Das Datenblatt ist auf derWebsite von TCI leicht zu finden.

Bei500 mAbeträgt die maximale Leistung des Treibers 27 W, und die Durchlassspannung darf den Bereich von 10–54 V nicht überschreiten
Bei700 mAbeträgt die maximale Leistung des Treibers 36 W, und die Durchlassspannung darf den Bereich von 10–54 V nicht überschreiten
TCI bezeichnet dies als 38-W-Netzteil, doch dies trifft nicht auf alle Ansteuerströme zu!

Schritt 4
Ermitteln, wie viele Strahler an das Netzteil angeschlossen werden können.

Pointer 40 fix= 5,7 W bei 500 mA (Vf 11,4) > 4 Spots ergeben 22,8 W (liegt knapp unter 27 W, während der Vf mit 45,6 (4 × 11,4) innerhalb des Bereichs von 11–51 V liegt.
Pointer 68 fix= 8,0 W bei 700 mA (Vf 11,5) > 4 Spots ergeben 32,0 W (liegt knapp unter 36 W, während der Vf mit 46,0 (4×11,5) im Bereich von 11–51 V liegt.